Freitag, 18. Januar 2013

Palliative Care: Mehr Forschung in der Palliativmedizin gefordert


Palliative Care und Palliativmedizin waren Thema am 92. Aachener Hospizgespräch.

An dieser Veranstaltung verlangten Palliativmediziner für ihr Fach mehr Studien, wobei auch die Pflegewissenschaft einbezogen werden soll.
In der Palliativmedizin müssten die Forschungsanstrengungen deutlich ausgeweitet werden.
Das sei notwendig, um die künftigen Herausforderungen in der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen zu meistern - und um der Fachrichtung einen festen Platz in der Medizin zu sichern.
Das sagte Professor Friedemann Nauck, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, beim 92. Aachener Hospizgespräch.
Es brauche Forschung, um in der Medizinwelt Anerkennung zu finden, erklärte Nauck. Die Behandlungsentscheidungen müssten wie in den anderen Bereichen der medizinischen Versorgung auf einer evidenzbasierten Basis erfolgen.
Ohne Evidenz werde es auf Dauer schwierig, die hospizliche und palliative Versorgung flächendeckend auf ein qualitativ hohes Niveau zu bringen.
Therapieziele, Behandlungsprioritäten und Behandlungskonzepte in der Palliativmedizin sollen ebenso zum Forschungsgegenstand werden wie die Einbeziehung der Angehörigen und ethische Fragestellungen.
Die Palliativmedizin sei multiprofessionell und brauche multiprofessionelle Forschung, forderte Nauck. Wichtig sei der Einbezug der Pflege.
In den Forschungsteams fehlten bislang die Pflegewissenschaftler, sagte Professor Michael Ewers, Direktor des Instituts für Medizin-, Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft an der Charité in Berlin.
Die Pflegewissenschaft müsse sich mit eigenen Themen beteiligen. Erforscht werden müsse, welche pflegerischen Interventionen am Lebensende besser seien als andere.
Auch die Pflegenden benötigten für ihre Arbeit verstärkt eine wissenschaftliche Basis, auf die sie sich berufen können. Die Pflegeforschung fördere die Beantwortung von Fragen zur Situation chronisch kranker Menschen.

Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/827016/viele-fragen-palliativmediziner-fordern-forschung.html


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Phytotherapie / Pflanzenheilkunde:

Weiterbildung / Fortbildung / Ausbildung für Pflegepersonen und andere Interessierte.Heilpflanzen-Anwendungen für Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Spital, Psychiatrische Klinik


Mehr Informationen über Phytotherapie / Phytotherapie in der Pflege:










Zitat zum Thema Palliative Care / Palliativmedizin


Das Zitat von Roland Kunz handelt von fragwürdigen Anreizen in der Medizin und von problematischen Abrechnungsregeln in Palliativmedizin & Palliative Care:

»Unser Gesundheitssystem ist auf grenzenlose Machbarkeit ausgerichtet. Und so fahre ich als Arzt besser, wenn ich einem Patienten am Lebensende eine Chemotherapie empfehle und dafür Zehntausende von Franken finanziert bekomme, als wenn ich mit ihm über seine Angst vor dem Sterben rede. Derlei Gespräche brauchen viel Zeit, werden aber kaum finanziert.«

Roland Kunz ist  einer der Pioniere der Schweizer Palliativmedizin und Chefarzt am Spital Affoltern.
Quelle:
http://www.zeit.de/2013/03/Palliativmedizin-Kosten-Schweiz/seite-2

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Phytotherapie / Pflanzenheilkunde:

Ausbildung / Weiterbildung / Fortbildung für Pflegepersonen und andere Interessierte.Heilpflanzen-Anwendungen für Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Spital, Psychiatrische Klinik

Weitere Informationen zum Thema Heilpflanzen-Anwendungen finden Sie her: 



Sonntag, 13. Januar 2013

Auch für die Palliative Care: Netzwerk Langzeitpflege gegründet


In Bern wurde im November 2012 auf Initiative des Schweizerischen Berufsverbandes für Krankenpflege (SBK) das Netzwerk Langzeitpflege gegründet, das sowohl den ambulanten als auch den stationären Bereich umfassen soll.
Dazu trafen sich rund 40 interessierte Pflegefachpersonen aus der direkten Pflege, aus Führung, Lehre und Wissenschaft. Als prioritäre Aktivitäten stehen im Vordergrund neben einer gewünschten Vernetzung der Beteiligten das politische Engagement für die Langzeitpflege sowie die Themenkreise Demenz und Palliative Care.

Quelle: Krankenpflege Nr. 1 / 2013
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Samstag, 12. Januar 2013

Palliative Care & Weiterbildung: Heilpflanzen bei Hauterkrankungen und Wunden


Am 23. April 2013 findet in Winterthur ein Tagesseminar zum Thema „Heilpflanzen-Anwendungen bei Hauterkrankungen und Wunden“ statt.
Hautreizungen, Hautentzündungen und auch Wunden sind ein wichtiges Feld in der Palliative Care, aber auch in anderen Pflegbereichen wie Spitex, Pflegeheim oder Spital.

Das Seminar spricht als Zielgruppe hauptsächlich Pflegefachleute an. Es ist jedoch gut verständlich, so dass Personen ohne medizinische Vorkenntnisse genauso daraus Nutzen ziehen. Ebenso willkommen sind Teilnehmende aus Medizin, Naturheilkunde oder anderen Gesundheitsberufen.

Kursinhalt
Die Behandlung von Hautproblemen und Wunden - aber auch genereller die Gesunderhaltung der Haut - ist ein zentrales Thema in der Krankenpflege. Heilpflanzen können dabei in vielen Bereichen wirksam sein. Als Beispiele seien erwähnt Ringelblume, Arnika, "Chäslichrut", Beinwell, Hamamelis, Aloe, Kamille, Stiefmütterchen, Cardiospermum, Mahonia, Schwarztee, Eichenrinde, Nachtkerzenöl und Borretschöl, Teebaumöl und Lavendelöl. Sie lernen an diesem Seminartag präzis und gut verständlich Anwendungsmöglichkeiten dieser Heilpflanzen kennen. Es geht dabei also beispielsweise um Ekzeme, Allergien, Hautreizungen und Wunden aller Art.
Der Kursinhalt basiert auf fundiertem, aktuellem Phytotherapie-Wissen.


Kursort
Das Kulturzentrum "Alte Kaserne" in Winterthur ist in 15 Fussminuten vom HB Winterthur gut erreichbar.

Kursleitung: Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Kurskosten Fr. 120.-

Die Ausschreibung und den Anmeldetalon finden Sie hier.

Falls Sie sich für Ausbildung, Weiterbildung oder Fortbildung im Bereich Phytotherapie interessieren, finden Sie weitere Informationen hier:

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Freitag, 11. Januar 2013

Missverständnisse, überhöhte Erwartungen und Gefahren bezüglich Palliative Care


Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat bereits 2006 ein Dokument veröffentlicht mit dem Titel „Palliative Care – Medizinisch-ethische Richtlinien und Empfehlungen.
Einer von vielen interessanten Abschnitten thematisiert Missverständnisse, überhöhten Erwartungen und Gefahren, denen Palliative Care ausgesetzt sein kann:


„Zu den Missverständnissen gehört, dass:
– alle belastenden Symptome immer genügend gelindert
werden können;
– jede lindernde Behandlung bereits Palliative Care ist;
– Palliative Care auf Sterbebegleitung reduziert wird;
– Palliative Care gleichbedeutend ist mit dem Verzicht auf
kurative Behandlungsansätze.

Zu den überhöhten Erwartungen an Palliative Care gehört,
dass:
– der Wunsch nach begleitetem Suizid oder aktiver Sterbe-
hilfe in allen Situationen zurücktritt;
– das Sterben so beeinflusst werden kann, dass es immer zu
einem friedlichen Sterben kommt.

Zu den Gefahren gehört, dass:
– sich Palliative Care auf das Verschreiben von Opiaten be-
schränkt;
– Palliative Care ausschliesslich an Spezialisten delegiert wird;
– Palliative Care zum Ersatz von sinnvollen kurativen Opti-
onen wird;
– Palliative Care aufgrund ökonomischer Überlegungen zur
Vorenthaltung von medizinisch-indizierten Mass nahmen
eingesetzt wird.“

Quelle:

Kommentar & Ergänzung:

Gerade bei einem verhältnismässig neuen und viel verwendeten Begriff wie „Palliative Care“ ist die Gefahr sehr gross, dass jeder Mensch ihn mit eigenen Vorstellungen, Ideen, Hoffnungen, Befürchtungen und Erwartungen füllt. Das ist wohl ein Stück weit nicht zu vermeiden.
Wenn aber individuell unterschiedliche Inhalte solcher Begriffe nie geklärt werden, reden Menschen womöglich stundenlang, tagelang, wochen- oder jahrelang aneinander vorbei. Weil jeder und jede davon ausgeht, das Gegenüber meine dasselbe unter diesem Begriff.

Darum ist es eine nützliche Strategie, immer wieder klarzustellen, was ein Begriff wie hier zum Beispiel Palliative Care nicht meint.

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Weitere Infos:



Mittwoch, 9. Januar 2013

Palliative Care: Jahrestagung von Palliative zh+sh am 6. Juni 2013


Am 6. Juni findet im Technopark Zürich von 9 bis 17 Uhr die Jahrestagung von Palliative zh +sh statt unter dem Motto

„Im Team gegen den Schmerz: Interdisziplinäre Betreuungsteams in 
Palliative Care“

Die Jahrestagung 2013 wird von palliative zh+sh zusammen mit dem Universitätsspital Zürich organisiert.

Palliative zh+sh vertritt die Anliegen der Palliative Care regional und kantonal für die Kantone Zürich und Schaffhausen.

Palliative zh+sh ist eine von 15 Sektionen, die unter dem Dach von palliative ch, der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung organisiert sind.

Weitere Infos: http://www.pallnetz.ch/

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Weitere Informationen: Was ist Phytotherapie? 

                                        Phytotherapie in der Pflege



Palliative Care: 2. Internationale Sylter Palliativtage


In Westerland auf der Insel Sylt finden vom 13. – 16. April 2013 die 2. Internationalen Sylter Palliativtage statt.
Viele Vorträge zu unterschiedlichsten Themen sollen zum Denken anregen, beispielsweise über Humor in der Palliative Care, Palliative Sedierung, Palliativmedizin und Intensivmedizin
Daneben sorgt ein vielfältiges Angebot an Workshops für eine aktive Mitbeteiligung.

Die Internationalen Palliativtage finden statt im Congress Centrum Sylt, Friedrichstrasse 44, 25980 Westerland.


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Weitere Informationen: